Willkommen bei der Börse Frankfurt
                 
Ist das gute alte Sparbuch nicht
viel sicherer als Aktien?Wenn man es genau nimmt, verlieren Sie mit dem Sparbuch Geld!

Der Grund dafür ist, dass der derzeitige Zinssatz für Sparguthaben meist geringer ist als die aktuelle Inflationsrate. Steigende Preise (Inflation) nagen am Guthaben. Die Zinsen können das nicht ausgleichen. De facto verlieren Sie Geld. Die Sicherheit eines Sparbuchs ist also bestenfalls relativ.

Bei einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase kann Ihr Vermögen daher deutlich schrumpfen.

Aktien sind eine Anlagealternative, um dieser Entwicklung zu begegnen. Denn in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Aktien im Vergleich zu anderen Anlagen überdurchschnittliche Renditen liefern. So hätten Sie mit Investments in den deutschen Leitindex DAX® in den letzten 10 Jahren einen durchschnittlichen Gewinn von mehr als 10 Prozent pro Jahr erzielen können. Allerdings müssen dabei Jahre mit Verlusten einkalkuliert werden. Hier zählt die langfristige Performance. Damit wären die niedrigen Zinsen kein Thema mehr für Sie. Zu Hause ist DAX® übrigens an der Börse Frankfurt.

Wie funktionieren eigentlich
Zertifikate?Zertifikate bieten für jede Marktphase Anlagemöglichkeiten.

Sie möchten gern wissen, wie Sie Ihr Aktiendepot absichern können? Sie möchten nicht nur in aufwärts gerichteten Märkten Geld verdienen, sondern auch dann, wenn es mit den Kursen seitwärts oder nach unten geht? Die Antwort auf all diese und noch viel mehr Fragen: Zertifikate. Denn im Zertifikate-Universum gibt es mittlerweile für so gut wie jede Marktsituation und jedes Anlageziel das passende Produkt. Die Börse Frankfurt hilft Ihnen mit einem reichhaltigen Informationsangebot dabei, die Wirkungsweise der Zertifikate und deren Unterschiede zu verstehen und das passende Instrument für Ihre Einschätzung des Marktes zu finden. Handeln können Sie Zertifikate an der Börse Frankfurt natürlich auch. Und zwar mit einem besonderen Plus an Sicherheit.

Gibt es nicht noch
mehr als Aktien?Die Aktie ist unter deutschen Anlegern nach wie vor das bekannteste Wertpapier. Aber sie ist nur ein Bestandteil eines Investmentuniversums, in dem sich heutzutage für nahezu jeden Anlegertyp und fast jede Marktlage das passende Wertpapier findet. Wer planbare Renditen sucht, ist vielleicht mit der Anleihe eines Schuldners mit sehr guter Bonität gut beraten. Anleger, die das Einzelinvestment scheuen oder ihr Vermögen von Profis managen lassen möchten, können sich an Investmentfonds beteiligen. Die Wertentwicklung von Indizes lässt sich heute kostengünstig über ETFs nachvollziehen. Investoren, die auf komplexe Marktlagen reagieren, ihr Depot absichern oder in exotische Märkte investieren wollen, werden in der großen Zertifikatewelt fündig.

Dax oben, Zinsen unten.
Und jetzt?Die Zinsen befinden sich auf einem historischen Tiefstand – mit weiter fallender Tendenz. Im Gegensatz dazu markiert DAX® in letzter Zeit regelmäßig neue Höchststände. Wer in diesem Umfeld investieren will, findet in Zertifikaten exzellente Alternativen, um auf die komplexe Marktsituation zu reagieren. So bietet beispielsweise ein Index-Zertifikat auf DAX die Möglichkeit, an weiter steigenden Kursen am deutschen Leitindex teilzuhaben. Investoren, die davon ausgehen, dass sich der Markt eher seitwärts oder leicht nach unten bewegen wird, können von einer solchen Entwicklung über ein Bonus-Zertifikat profitieren. Oder Sie steigen mit Rabatt ein, indem Sie ein Discount-Zertifikat kaufen. So bieten Zertifikate sowohl bei steigenden als auch fallenden Märkten, aber auch bei einem niedrigen Zinsniveau zahlreiche vielversprechende Investmentmöglichkeiten.

Aktien oder Sparbuch –
was ist besser?Das ist die große Frage, die sich momentan viele Menschen zu Recht stellen. Denn aktuell leben wir in einer Phase sehr niedriger Zinsen. Das macht sich auch auf dem Sparbuch bemerkbar. Der Satz, mit dem die Sparguthaben verzinst werden, ist häufig niedriger als die aktuelle Inflationsrate. Das heißt im Klartext: Die steigenden Preise nagen am Guthaben, die niedrigen Zinsen können den Verlust nicht ausgleichen. De facto verlieren Sparer also Geld.
Die Anlage in Aktien kann für Menschen, die nach höheren Renditen streben, eine bessere Alternative sein. Denn in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Aktien im Vergleich zu anderen Anlagen überdurchschnittliche Renditen liefern. So hätten Anleger zum Beispiel mit Investments in DAX® in den vergangenen zehn Jahren einen durchschnittlichen Gewinn von mehr als 10 Prozent pro Jahr erzielen können. Zwar müssen auch Jahre mit Verlusten einkalkuliert werden, aber auf lange Sicht sollte sich ein Investment in Aktien wie deutsche Standardwerte besser entwickeln als das Guthaben auf dem Sparbuch.

Warum ist die Auswahl des Handelsplatzes
wichtig für meinen Anlageerfolg?Weil Ihr Gewinn schon beim Einkauf beginnt.

Der Gewinn liegt im Einkauf. So lautet eine alte Kaufmannsregel, die auch Sie bestimmt beherzigen, wenn Sie für Ihren täglichen Bedarf einkaufen. Natürlich achten Sie darauf, dass Sie Produkte dort besorgen, wo sie am günstigsten sind und die Qualität stimmt. Die Ware sollte zudem in ausreichender Menge und kurzfristig verfügbar sein.

Es gibt absolut keinen Grund, warum Sie beim Kauf von Wertpapieren nicht dieselben Kriterien anlegen sollten. Denn auch für Ihren Handelserfolg ist es wichtig, dass Sie Wertpapiere günstig einkaufen. Verfügbarkeit und Schnelligkeit sind ebenfalls zwei wesentliche Faktoren, die für den Erfolg Ihres Investments entscheidend sein können – Faktoren, bei denen die Börse Frankfurt ebenso Maßstäbe setzt wie in Sachen Sicherheit.

Boerse Frankfurt
Die DAX-Tafel Sie ist eines der bekanntesten Markenzeichen der Börse Frankfurt: die große Tafel, auf der sich die Entwicklung der 30 Aktien des deutschen Leitindexes DAX® im Chart nachvollziehen lässt. In Zeiten, als der Handel noch ohne Computerunterstützung durchgeführt wurde, diente die DAX-Tafel den Händlern auf dem Parkett als wichtige Informationsquelle. Heutzutage werden die sekundenschnellen Veränderungen an PCs angezeigt. Die DAX-Tafel bleibt dennoch wichtiger Bestandteil des Parketts und wurde deshalb auch bei der großen Renovierung im Jahr 2006 nicht verändert. Um einen Blick auf sie werfen zu können, müssen Sie übrigens nicht extra nach Frankfurt fahren. Über mehrere Webcams, die während der Handelszeiten Live-Bilder senden, können Sie den Kursverlauf auf der DAX-Tafel und das Parkett von überall aus beobachten.

Die „Börsenpolizei“ Wo Menschen zusammenkommen und Handel treiben, braucht es Regeln – und eine neutrale Institution, die die Einhaltung dieser Regeln überwacht. An der Börse Frankfurt übernimmt die Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) diese Funktion. Sie dokumentiert alle Geschäfte und greift ein, wenn Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Als eine Art „Börsenpolizei“ wahrt sie die Interessen der Anleger, sorgt für Sicherheit und die Einhaltung fairer Regeln im Börsenhandel.

Neuemissionen An der Börse wird einem alten Sprichwort zufolge zwar nicht geklingelt, dafür aber geläutet – und zwar die Börsenglocke bei einem Neuzugang. Die Börse Frankfurt heißt auf diese Art die Neulinge willkommen. Startet ein Unternehmen an der Börse, nennt man das im Fachjargon „Börsengang“ oder „Neuemission“. Frankfurt ist für Börsengänge der mit Abstand wichtigste Börsenplatz in Deutschland.

Die Kurstafeln rund um das Parkett Neben der DAX®-Tafel befinden sich zahlreiche weitere Kurstafeln. Auch diese Kursanzeigen dienen heute ebenso der Börsenatmosphäre wie der Information, da sie die Kurse für alle Händler in Realtime anzeigen. Insbesondere der klackende Ton der Kursveränderungen prägt die Stimmung im ansonsten ruhig gewordenen Handelssaal.

Medienpräsenz an der Börse Frankfurt Die Börse Frankfurt ist nicht nur der größte und wichtigste Börsenplatz in Deutschland, sie gilt auch als einer der bedeutendsten Handelsplätze weltweit. Kein Wunder also, dass sich die Galerie über dem Frankfurter Parkett Journalisten und Medienvertreter aus der ganzen Welt teilen, die täglich live über das Börsengeschehen hierzulande berichten. Für Deutschland berichten Sender wie ARD, ZDF, n-tv, N24 oder DAF, die USA sind mit Bloomberg TV vertreten, CNBC Europe strahlt europaweit aus.

Das Parkett Das „Parkett“ und die Börse haben eine lange gemeinsame Geschichte. Schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts soll der Handelssaal der Börse in Amsterdam mit edlem Holzboden ausgelegt gewesen sein. Die Tradition hat sich fortgesetzt, noch heute arbeiten die Börsenmakler – inzwischen „Spezialisten“ genannt – auf dem Parkett. An der Börse Frankfurt wurde der Bodenbelag und der ganze Handelssaal inkl. Händlerschranken Ende 2006 aufwändig restauriert. Früher haben die Händler mit hektischen Gesten und Kurszetteln ihre Geschäfte abgeschlossen. Dieses Treiben wird heutzutage zum größten Teil elektronisch realisiert. Über Xetra®, eines der modernsten Handelssysteme der Welt, werden in Millisekunden Handelsaufträge aus der ganzen Welt abgewickelt.

Werfen Sie einen Live-Blick auf das Parkett.

Der Fonds-/ETFs-Handel Wer wenig Zeit hat, sich um den Aufbau seines Vermögens aktiv zu kümmern, für den sind Fonds ideal. Gemeinsam mit anderen Anlegern investiert man in Portfolios, die von professionellen Managern verwaltet werden. An der Börse Frankfurt können Sie aus mehr als 2.700 Fonds wählen, die ohne Ausgabeaufschlag jederzeit handelbar sind. Zudem finden Sie im Fondsangebot der Börse Frankfurt rund 1.000 ETFs (Exchange Traded Funds) mit denen Sie kostengünstig und sicher in nur einem Papier die Entwicklung eines ganzen Indexes nachvollziehen können.

Der Handel mit Hebelprodukten Hebelprodukte sorgen für die Würze im Portfolio, denn mit diesen Finanzderivaten können Sie Marktbewegungen um ein Vielfaches nachvollziehen, sprich hebeln. Kaufen Sie zum Beispiel ein Hebelprodukt auf DAX® mit einem Hebel von 5 und DAX steigt um 1 Prozent, verbuchen Sie mit Ihrem Derivat einen Gewinn von 5 Prozent. Mit relativ geringem Kapitaleinsatz lassen sich so bereits recht hohe Gewinne erzielen. Aber Vorsicht: Der Hebel wirkt auch dann, wenn sich der Basiswert wider Erwarten in die entgegengesetzte Richtung bewegt!

Der Anleihenhandel Die Auswahl an Anleihen ist um ein Vielfaches größer als die an Aktien. An der Börse Frankfurt werden derzeit knapp 26.000 unterschiedliche festverzinsliche Wertpapiere gehandelt – von der Staatsanleihe bis hin zum Corporate Bond. Von allen europäischen Börsen verfügt die Börse Frankfurt damit über das größte Angebot in- und ausländischer Anleihen.

Der Zertifikatehandel Zertifikate sind so etwas wie die Alleskönner unter den Wertpapieren. Mit Index-Zertifikaten handeln Sie einen ganzen Index in einem Papier. Mit Discount-Zertifikaten kaufen Sie Aktien mit Rabatt ein. Mit Bonus-Zertifikaten streichen Sie eine Sonderrendite ein, wenn eine Aktie oder ein anderer Basiswert nie ein bestimmtes Niveau unterschreitet. Es gibt viele gute Gründe über die Börse Frankfurt zu handeln – sekundenschnell, sicher und zum Best-Price-Prinzip.

Der Aktienhandel An der Börse Frankfurt werden rund 11.000 verschiedene Aktien aus dem In- und Ausland gehandelt. Alle Käufe und Verkäufe werden über das elektronische Handelssystem Xetra® abgewickelt, eines der modernsten Systeme weltweit. Auf dem Parkett des Frankfurter Börsensaals findet der Spezialisten-Handel statt. Die Orders werden hier ebenso wie im vollelektronischen Handel automatisch ausgeführt. Jedoch sind zusätzlich die Spezialisten involviert. Sie überwachen den Handel und unterstützen die Aufträge und Ausführungen in Xetra. Im Aktienhandel ist Frankfurt mit einem Anteil von 94 Prozent unangefochtener Marktführer.

Der Spezialisten-Handel Auch wenn ein Großteil des Wertpapierhandels heutzutage über Computer abgewickelt wird, der Faktor Mensch spielt am Handelsplatz Frankfurt nach wie vor eine zentrale Rolle. Auf dem Parkett unterstützen Spezialisten den Handel und führen das Orderbuch eines Wertpapiers, in dem Kauf- und Verkaufsaufträge zusammenkommen. Ihr Arbeitsplatz ist hinter den Schranken, wie die runden Arbeitsplätze auf dem Parkett genannt werden. Die Spezialisten sind Mitarbeiter von Wertpapierhandelsbanken. Sie stellen während der Handelszeit An- und Verkaufspreise mit dazugehörigem Volumen und springen ein, wenn bei einer Aktie einmal nicht genügend Stücke verfügbar sind. Das nennt man dann „Ins eigene Buch nehmen“. Damit sorgen sie für einen kontinuierlichen Handel, auch in weniger liquiden Werten. Wer „Frankfurt“ als Handelsplatz wählt, freut sich also nicht nur über rasant schnelle Ausführungen dank des elektronischen Handelssystems Xetra®, sondern ist sich der zusätzlichen Handelsqualität durch Spezialisten sicher.